Oct 13 2007
Klassische Musik-Industrie am Ende?
Radiohead hat sich als erste grosse Musik Band von seinem Label getrennt. Sie verkaufen ihre Musik nun selber übers Internet.
Dies hat nun eine Art Welle ausgelöst. Oasis, Jamiroquai die Nine Inch Nails und letzte Woche Madonna haben sich nun mittlerweile alle von ihren Musik Labels getrennt.
Dank Internet usw sind die Dienste der Musik-Industrie nicht mehr nötig.
Die klassische Musikindustrie ist meiner Meinung nach am Ende. Überleben werden meiner Meinung nach nur noch spezielle Dienstleister.
Madonna hat z.B. noch einen Konzert-Organisator. Das Label bestimmt nun nicht mehr was läuft, sondern Sie selber. Jemand der CD Aufnahme und Verkauf managed braucht es schlicht und einfach nicht mehr.
Den grössten Gewinn mit CD-Verkauf machen momentan eh die Labels, nicht die Künstler!
Madonna News Artikel (english)
Was meint Ihr denn? Brauchts die grossen Record Labels überhaupt noch?

October 14th, 2007 at 23:36
Gerne gebe ich auf dieser informativen page einmal einen kommentar ab zu einem thema zu dem ich denke mich äussern zu dürfen:
Eigentlich finde ich den von Radiohead eingeschlagenen weg ganz gut. Eine kreative Band die schon immer bereit war neue wege zu gehen. Die Bereitschaft neuen Strukturen im Musikbuisness entgegenzutreten wird zukünftig wohl der einzige mögliche Weg sein. Handkerum muss man auch sehen dass es sich nicht jeder leisten kann die früchte seiner arbeit zu verschenken. Bands welche bereits in den 90ern viel geld mit tonträgern erworben haben mag dieser schritt etwas leichter fallen. nachwuchskünstlern mit ebenso viel potenzial wird es so aber nicht zwingend einfacher gelingen in den markt zu drängen. aber immerhin zeigen die “grossen” so, dass ein (meist schlecht dotierter) Plattenvertrag nicht die einzige möglichkeit bleiben muss. das die labels so etwas unter druck geraten und sie sich über ihre position im ganzen kuchen auch ihre gedanken machen müssen und das die 5 jungs aus oxford in ihrer position aus ideologischen gründen auf viel cash verzichten ist sicher ein positiver wink mit dem zaunpfahl. hoffen wir einfach das die käufer die zeichen richtig zu deuten wissen und nicht weniger, sondern gezielter mit ihrem geld umgehen und es in die richtigen taschen fliessen lassen. ein guter nährboden für die “alternative” und den “underground” könnten die folge davon sein. ein richtiger fan kauft sich die neue radioheadscheibe ohnehin. und mit dem beim download gesparten geld lässt sich der nachwuchs unterstützen…
in diesem sinne ein in meinen augen treffendes Zitat:
“The one who swims mainstream, reaches the great steamer of music,
but the one swimming against the current, possibly reaches the source.”
Kraftwerk
October 15th, 2007 at 8:55
muchas Gracias für deinen Beitrag. Bei der Ablösung von den grossen Labels geht es ja nicht darum, di Musik dann gratis zu verteilen.
Die Künstler können danach einfach selber Verträge mit z.B. MP3 Internetportalen abschliessen.
Denn bis anhin machten die nlabels die grosse Kohle … Vielleicht führts ja dahin, dass Künstler mehr verdienen und die Fans das ganze billiger bekommen.
War es Radiohead die ihr Fans darüber abstimmen liessen was das nächste Album kosten soll?
Die Künstler und deren Fans rücken wieder näher zusammen, diese Entwicklung empfinde ich persönlich als sehr positiv.
Das Zitat von Kraftwerk finde ich übrigens Hammer… hat schon was wahres…