Sep 26 2008

Geldtheorie

Manfred Pürro @ 13:19

Aus aktuellem Anlass veröffentliche ich hier nochmals Paul Grignon’s 47 Minuten Video über Geld. (Diesmal mit deutschen Untertiteln)
Es erweitert Dein Wissen darüber auf eine unterhaltsame Art. Ich behaupte mal dass Du überhaupt keine Ahnung hast woher Geld eigentlich kommt.

Geld regiert die Welt. Bist Du sicher dass du nicht mehr dfarüber wissen möchtest?

Paul Grignon’s 47-minute animated presentation of “Money as Debt” tells in very simple and effective graphic terms what money is and how it is being created. It is an entertaining way to get the message out. The Cowichan Citizens Coalition and its “Duncan Initiative” received high praise from those who previewed it. I recommend it as a painless but hard-hitting educational tool and encourage the widest distribution and use by all groups concerned with the present unsustainable monetary system in Canada and the United States

Deine Meinung dazu?

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Sep 25 2008

Blogging OpenExpo Winterthur - Tag 2

Manfred Pürro @ 9:55

9:30 OpenSource in der Bundesverwaltung

  • über 3000 E-Gov Produkte
  • ???’000 Prozesse

Offene Standards sollen gefördert werden, um den Datenaustausch zwischen den verschiedenen Ämtern zu erleichtern.

E-Governement und OpenSource
offene Standards

Einmal Entwickeln - mehrfach verwenden

OpenSource eignet sich gut dazu. Code ist offen, kann frei weitergegeben werden usw…
Erleichterte Wiederverwendung
Alternativen zu marktbeherschenden Lieferanten
Wirtschafts- und Innovationsförderung in der Schweiz (OpenSource durch CH Firmen weiterentwikeln lassen)

Im Einsatz

  • Apache
  • Bundesgericht: OSS Fachanwendungen und StarOffice
  • Solothurn 2000 Linux Desktops
  • forge.sik.ch  Förderung von OSS der CH Informatikkonferenz
  • www.ch-open.ch (Initiativen)

Ausschreibungs-Bedingungen müssen noch angepasst werden, damit OSS bei Software Beschaffung die gleichen Chancen erhält.

SIK beitet GPL angepasst an Schweizer Recht!

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10:00 OpenSource als Microsoft Alternative

Microsoft hat offene Standards für Hardware definiert! Dies muss man anerkennen, denn sonst währen Computer immer noch viel teurer.
Microsoft war der Motor für die Verbreitung der PC’s in Privathaushalten.

Wieso eine Alternative?

  • Die Entwicklung ist bei MS durch Kunden nihct beinflussbar
  • Quellcode ist nicht einsehbar (Sicherheit, Flexibilität, Unabhängigkeit)
  • Ausserhalb von MS ist kein Entwicklerwissen verfügbar
  • Es gibt keinen Markt
  • Die Lösungen sind in vielen Fällen zu teuer
    weil Microsoft eben alles selber entwickeln muss
    weil es keinen Markt gibt
  • Administration, Patch- und UpdateManagement zu umständlich/unflexibel

Linux undOpenSource

  • viele unterschiedliche Player
  • KnowHow ist verteilt und Oft auch vor Ort verfügbar
  • jede änderung ist machbar
  • oft günstiger
  • höhere sicherheit durch “Viele Augen Prinzip”
  • oft ist OSS strategisch und finanziell interessanter
  • … und es macht mehr Spass (da man selber mitmachen kann)

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10:40 Linux Desktop im Kanton Solothurn by SyGroup

politischer Entscheid im 2001
Umstellung aller Server und Desktops

ca. 2500 Desktops
Clients

  • 80% Thin Clients
  • 10-15 % Laptops
  • 5-10% PC’s

ca. 150 Sever von 10 technischen Mitarbeitern betreut!

Stand heute:

  • Server Migration seit Jahren abgeschlossen
  • 1600 Benutzer auf Linux Desktop
  • Exchange wurde durch Scalix ersetzt
  • 80-100 Nutzer pro Terminalserver (war bei windowsbasierten viel weniger)

Anforderungen waren:

  • Zentrale Administration aus LDAP
  • Applikationszuweisung
  • Drucker
  • Softwareverteilung
  • Server Deployment
  • Files
  • Oberfläche
  • Aussehen wie NT4 Desktop
  • KDE
  • Einschränkungen im Profil
  • …. und mehr… war leider zu langsam

Univention Admin Tool ermöglicht komplette Verwaltung von Usern (Gruppenzuweisung, mail, Desktop, Einschränkungen, Shares, usw…)

SingleSignOn (Auch für Sap über TerminalServer)

Verbleibende WindowsApps werden über TerminalServer integriert. Die integration ist so realisiert, dass der Benutzer keinen Unterschied zu native Applications feststellen kann.

Erfolgsfaktoren

  • Langjährige, konsequente Strategieverfolgung
  • Univention Corporate Server
  • Sanfte Migration
  • Benutzer verliert keine Funktionalität
  • Gute Kommunikation, Intranet, Demos, Testgeräte

Hürden

  • wenig technische Hürden
  • Spezielle Fachanwendungen erfordern spez. Windowsfunktionen

Kosten

  • pro Client 150.- SFr Erparnis pro Jahr
  • 2000 Clients 300′000 pro Jahr
  • Migration auf Vista wäre mit 4-6 mal höheren Kosten verbunden

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11:13 OpenOffice 3

  • PDF Hyprid möglich (OpenOffice Dokument Embedded in PDF)

probierts selber aus, nichts revolutionäres neues in OOo 3. Etwas besseres Desig, und mehr Funktionen.

..

… updates den ganzen Tag durch

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Sep 24 2008

Blogging OpenExpo Winterthur - Tag 1

Manfred Pürro @ 13:24

12:30 wollte eigentlich Vortrag zum ERP ADempiere anschauen, falscher Raum :-D Also Mercurial DCVS Sehr interessanter Ansatz von verteilter Versionskontrolle, also bleib ich sitzen. Mozilla und Lanuchpad von Ubuntu nutzen es beispielsweise…

Kurz:
CVS bisher

lokale Arbeitskopie <–> Server

DCVS
lokale Arbeitskopie <–> lokales Archiv <–> Server Archiv

Vorteile:

  • Test-Branches bleiben lokal
  • Man kann über das lokale Hauptarchif greppen, um z.B. de Werdenshergang einer Konstante (oder so) zu verfolgen.
  • Fördert gute Commits (kleiner, fokussiert … keinen dumen tippfehler, vergessene datein usw…)
  • immer und überall ad-hoc branches möglich
  • starke merge funktionalität

Ähnliches:

  • git
  • Bazaar

. 13:15 Opensource @ SAP Wo kann man freies den in SAP integrieren? Enterprise Services Repository

  • WSDL, WS-Policy
  • OASIS

Wollen Interopreabilität über Open Standards (z.B. OASIS) unterstützen. Opensource CMS von Alfresco kann mit SAP genutzt werden (dank Standard Schnittstelle) SAP liefert zu jedem Produkt den Sourcecode! (Zur Nutzug sind allerdings Lizenzen von Nöten) SAP läuft auch auf Linux, Solaris und mit offenen Datenbanken (z.B. MySQL) Interoperabilität mit Opensource:

  • durch SAP Java GUI
  • Firefox wird unterstützt
  • ODF wird durchgehend angeboten!
  • Grails kann benutzt werden um SAP WebDynpro Apllikationen zu schreiben
  • Java Entwicklungsumgebung basiert auf Eclipse (und arbeiten aktiv daran mit (Haben den “Memory Analyzer” gestiftet)
  • Stellen teilweise auch Risikokapital zur Verfügung

. 13:56 Erfahrungen mit OpenSource Groupware by Puzzle ITC Allgemeine Anforderungen (kurzversion)

  • Web Client
  • Teamfunktionen
  • Import/Export
  • Synchronisation
  • LDAP Auth

Grundfunktionen (kurzversion)

  • Mail
  • Contacts
  • Calendars
  • Tasks
  • Memos

Puzzle ITC setzte bei konkretem Kundenprojekt auf “ScalableOGo Project”, weil da Standard-Schnittstellen am besten unterstützt werden. Sync mit mobile devices ist über funambol erreichbar. FatClients lassen sich dank den Schnittstellen problemlos benutzen. Was fehlt?

  • Teamkalender (OpenGroupware hat das)
  • Ressourcenkalender
  • Standardkonfiguration für neue Benutzer
  • Adressverwaltung in CRM

Will man ein produkt aus einem Guss kann Zimbra verwendet werden (Wurde von Yahoo aufgekauft, zukunft unsicher) Fazit

  • Anforderungenmüssen genau erhoben werden
  • Weiterntwicklung gut beobachten
  • Viele versch. lösungen möglich
  • …für den rest war ich zu langsam…

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14:32 KOffice im Produktiv Einsatz

Die erste Frau als Speaker… und auch noch eine hübsche :-D
bin mal gespannt…

Alles neu in KOffice 2! (Beta wurde heute released) (sauberere CodeBasis) alle wurde auf qt4 portiert, keine Abhängigkeiten mehr auf qt3

Mix von Text und Grafik Editoren (in jedem Programm dasselbe ToolSet)

Plugins (Backend)
FlakeShapes
(Frontend) (einfach zu erstellen, sauberes API)
–> In allen Applikationen zu verwenden und zu bearbeiten Beispiel: Textverarbeitung im Grafikprogramm usw…
FlakeShapes teilen gewisse Eigenschaften: Bearbeitbar, Skalierbar, Rotierbar….

Pigment Farbverwaltung, in allen Programmen nutzbar (Farbräume, Effekte, Konversionen, mischungen) volle PDF Unterstützung

  • Transparenz
  • echtes Einbetten der Fonts!
  • angepasste Seitenmasse
  • verbesserte Integration von Print Preview Techniken

Portabilität (läuft ab 2.0 also auf allen Plattformen (auch auf mobiles), setzt auf ODF)

Plugins

Architektur für individuelle Lösungen

volle Integration von Plugins Dritter (bereits mitgelieferte Plugins benutzen diesselbe API)

sehr einfache CodeBasis

Kross Scripting

(Phyton, Ruby, Java usw….)

Integration von externer Software

Automation

Fazit

Der neue modulare Ansatz passt KOffice an jede erdenkliche Situation an, vom SimpleOffice bis zu hochkomplexen und/oder spezialisierten Anwendungen.

.

15:13 Apache Hadoop… das letzte für heute…

Distributed Computing Ansatz von Apache

klassisch ist 3-tier (Database /Application / View)

  • mehrere single point of failures
  • begrenzt skalierbar

Dagegen der distributed computing Ansatz von Apache

  • Jeder Rechner hat nur einen Teil der Daten, alle Daten sind aber mindestens 2mal verfügbar (redundant)
  • Client fragt Name-Node nach dem Ort der Daten (Skaliert super)
  • redundante daten sind alle zugreifbar (traditionelle backups überflüssig)
  • name node hat replication policy (z.b. redundanz auf 2 versc. racks od. data-center verteilen)
  • verteiltes Filesystem (Google File System als Vorbild) Softwarebasiert (Linux)
  • verteilte Datenbank HBase (Vorild Googles BigTable) schema frei, keine fremdschlüssel
    Keine typisierte Datenbank
    Jede Zelle ist versioniert!
    jeder Schreibzugriff erzeugt neue Zeile mit Zeitstempel
  • Map/Reduce
    Vorbild: googles Map/reduce paper

….ständig am updaten …..

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Sep 17 2008

Steuergelder für den Finanzsektor

Manfred Pürro @ 7:33

Der kleine Mann rettet die Finanzhaie. Mehrere Staaten pumpen Milliarden von Steuergeldern in den Finanzsektor. Die Manager erhalten weiterhin ihre Millionenprämien. Kotz…

  • 85′000′000′000 US$ der staatlichen US Fed für den Versicherer AIG   (Mittwoch 17.09.2008)
  • 50′000′000′000 US$ pumpt die Fed in den US Geldmarkt.
  • 16′200′000′000 € pumpt Japan in den eigenen Geldmarkt   (Dienstag und Mittwoch 16-17.09.2008)
  • 13′200′000′000 € pumpen die Russen in ihren Finanzsektor (Dienstag 16.09.2008)

Quelle der obigen Zahlen: Cash.ch

So das gröbste ist für diese Woche ist nun überstanden. Nun los! Weiterspekulieren und Millionenboni kassieren Marsch Marsch!

Diese Welt ist im Arsch, sind wir doch ehrlich. Wie lange kann man das System noch mit staatlichen Finanzspritzen retten? Ist dies überhaupt gerechtfertigt in Anbetracht der Riesengewinne in guten Zeiten die einzelne Einsacken?

Das ganze ist ja eine Kreditkrise… hat jemand daran gedacht dass die staatlichen Gelder auch über Kredite organisiert werden?

Ach ja, die staatlichen gelten als Bombensicher, denn ein Staat kann bei Bedarf einfach per Gesetzt seine Bürger mit Gebühren und Steuern schröpfen…. sowas hätten die Banken für ihre Kunden wohl auch gerne … halt, da sind sie ja dran, mit Konsumkrediten zu Wucherpreisen (30% Kreditzinsen sind in England z.B. normal… und Bänker finden dass gut… Die lachen sich kaputt über die “dummen” Leute die nicht begreiffen, dass sie dies niemals zurückbezahlen können.) Willkommen bei den “Leibeigenen” des 21ten Jahrhunderts.

Unser Banken-System ist KRANK.

Ich hoffe die Krise ist noch nicht vorbei und das ganze System kolabiert :-D

Schönen Tag noch

Update:
Die Gelder sind natürlich nur indirekt Steuergelder, und ein totaler Zusammenbruch des System würde zur totalen Anarchie führen, das will ich nicht wirklich, aber will ich es wie jetzt? Nein.
Der Artikel soll Aufrütteln, nichts glauben! aber bitte darüber nachdenken. Gracias… cu

Update:

  • 180′000′000′000 SFr schiessen die verschiedenen Ntionalbanken heute in die Kapitalmärkte (18.09.2008) , Quelle SF Tagesschau

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Sep 05 2008

Ausgeglichen

Manfred Pürro @ 20:46

Perfektion ist scheisse anstrengend,
also lass es sein.

one more in the series of personal weisheiten :-D

(PS: Wenn Zitate nicht mit Autor ausgezeichnet sind kommen Sie immer persönlich vom Blog Schreiberling… So wie dieses hier…)

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Sep 03 2008

NO Google Chrome

Manfred Pürro @ 16:43

Lest mal die Bedingungen zum neuen Google Chrome Browser.

11. Content license from you

11.1 You retain copyright and any other rights you already hold in Content which you submit, post or display on or through, the Services. By submitting, posting or displaying the content you give Google a perpetual, irrevocable, worldwide, royalty-free, and non-exclusive license to reproduce, adapt, modify, translate, publish, publicly perform, publicly display and distribute any Content which you submit, post or display on or through, the Services. This license is for the sole purpose of enabling Google to display, distribute and promote the Services and may be revoked for certain Services as defined in the Additional Terms of those Services.

11.2 You agree that this license includes a right for Google to make such Content available to other companies, organizations or individuals with whom Google has relationships for the provision of syndicated services, and to use such Content in connection with the provision of those services.

11.3 You understand that Google, in performing the required technical steps to provide the Services to our users, may (a) transmit or distribute your Content over various public networks and in various media; and (b) make such changes to your Content as are necessary to conform and adapt that Content to the technical requirements of connecting networks, devices, services or media. You agree that this license shall permit Google to take these actions.

11.4 You confirm and warrant to Google that you have all the rights, power and authority necessary to grant the above license.

Will heissen: (11.1) Google erhält sämtliche Rechte an allem was mit Chrome im Interent erstellt wird. (Blog-Beiträge, Mails, SMS, Chats, Berichte…). Google darf mit allen Inhalten tun was sie wollen. Deine Beiträge dürfen also von Google kopiert, verändert, verkauft und veröffentlicht werden.

Und es wird noch dicker: (11.4) Du garantierst Google, dass du sämtliche Rechte an den von dir erstellten “Texten” hast, und damit auch Berechtigt bist, sämtliche Copyrights daran an Sie zu übergeben (wie in 11.1).

Nimmt mich wunder was die Mitarbeiter von 20minuten online dazu sagen. Denn diese haben keine Rechte an dden von Ihnen erstellten Texte, sondern die gehören 20min (die bezahlen auch dafür).
Erstellt aber ein Mitarbeiter einen Text für 20min mit Google Chrome garantiert er Google dass er persönlich das Copyright besitzt und Google sämtliche Rechte daran haben kann…

Fazit: Egal ob besser, schneller oder nicht:

BEI MIR KOMMT DAS TEIL GARANTIERT NICHT AUF DIE PLATTE!

Ach ja, dazu kommt noch dass Google jeden Browser mit einer Serien-Nummer versieht und in regelmässigen Abständen Nutzerdaten an die zentrale schickt…

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Sep 03 2008

Google Chrome

Manfred Pürro @ 9:42

Der neue Browser von Google kam gestern raus. Heute habe ich ihn nun mal installiert (Hab ja schliesslich kein Windows mehr zuhause :-D).

1. Nach der Installation startete der Browser automatisch. Läuft

2. Keine Seite wird geladen. Fail

3. Lässt sich kein 2tes mal starten. Fail

Und mir fiel auf, dass Google nicht ins Verzeichnis Programme sondern unter “Domkumente und Einstellungen” in “Locale Settings/Apllication Data/Google/Chrome/Application/” installiert… Absoluter Bockmist…

Naja… später mehr…

Nix mehr, bringe das Teil nicht mehr zum laufen, Adios Google Chrome

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