Sep 25 2008

Blogging OpenExpo Winterthur - Tag 2

Category: keine schubladeManfred Pürro @ 9:55

9:30 OpenSource in der Bundesverwaltung

  • über 3000 E-Gov Produkte
  • ???’000 Prozesse

Offene Standards sollen gefördert werden, um den Datenaustausch zwischen den verschiedenen Ämtern zu erleichtern.

E-Governement und OpenSource
offene Standards

Einmal Entwickeln - mehrfach verwenden

OpenSource eignet sich gut dazu. Code ist offen, kann frei weitergegeben werden usw…
Erleichterte Wiederverwendung
Alternativen zu marktbeherschenden Lieferanten
Wirtschafts- und Innovationsförderung in der Schweiz (OpenSource durch CH Firmen weiterentwikeln lassen)

Im Einsatz

  • Apache
  • Bundesgericht: OSS Fachanwendungen und StarOffice
  • Solothurn 2000 Linux Desktops
  • forge.sik.ch  Förderung von OSS der CH Informatikkonferenz
  • www.ch-open.ch (Initiativen)

Ausschreibungs-Bedingungen müssen noch angepasst werden, damit OSS bei Software Beschaffung die gleichen Chancen erhält.

SIK beitet GPL angepasst an Schweizer Recht!

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10:00 OpenSource als Microsoft Alternative

Microsoft hat offene Standards für Hardware definiert! Dies muss man anerkennen, denn sonst währen Computer immer noch viel teurer.
Microsoft war der Motor für die Verbreitung der PC’s in Privathaushalten.

Wieso eine Alternative?

  • Die Entwicklung ist bei MS durch Kunden nihct beinflussbar
  • Quellcode ist nicht einsehbar (Sicherheit, Flexibilität, Unabhängigkeit)
  • Ausserhalb von MS ist kein Entwicklerwissen verfügbar
  • Es gibt keinen Markt
  • Die Lösungen sind in vielen Fällen zu teuer
    weil Microsoft eben alles selber entwickeln muss
    weil es keinen Markt gibt
  • Administration, Patch- und UpdateManagement zu umständlich/unflexibel

Linux undOpenSource

  • viele unterschiedliche Player
  • KnowHow ist verteilt und Oft auch vor Ort verfügbar
  • jede änderung ist machbar
  • oft günstiger
  • höhere sicherheit durch “Viele Augen Prinzip”
  • oft ist OSS strategisch und finanziell interessanter
  • … und es macht mehr Spass (da man selber mitmachen kann)

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10:40 Linux Desktop im Kanton Solothurn by SyGroup

politischer Entscheid im 2001
Umstellung aller Server und Desktops

ca. 2500 Desktops
Clients

  • 80% Thin Clients
  • 10-15 % Laptops
  • 5-10% PC’s

ca. 150 Sever von 10 technischen Mitarbeitern betreut!

Stand heute:

  • Server Migration seit Jahren abgeschlossen
  • 1600 Benutzer auf Linux Desktop
  • Exchange wurde durch Scalix ersetzt
  • 80-100 Nutzer pro Terminalserver (war bei windowsbasierten viel weniger)

Anforderungen waren:

  • Zentrale Administration aus LDAP
  • Applikationszuweisung
  • Drucker
  • Softwareverteilung
  • Server Deployment
  • Files
  • Oberfläche
  • Aussehen wie NT4 Desktop
  • KDE
  • Einschränkungen im Profil
  • …. und mehr… war leider zu langsam

Univention Admin Tool ermöglicht komplette Verwaltung von Usern (Gruppenzuweisung, mail, Desktop, Einschränkungen, Shares, usw…)

SingleSignOn (Auch für Sap über TerminalServer)

Verbleibende WindowsApps werden über TerminalServer integriert. Die integration ist so realisiert, dass der Benutzer keinen Unterschied zu native Applications feststellen kann.

Erfolgsfaktoren

  • Langjährige, konsequente Strategieverfolgung
  • Univention Corporate Server
  • Sanfte Migration
  • Benutzer verliert keine Funktionalität
  • Gute Kommunikation, Intranet, Demos, Testgeräte

Hürden

  • wenig technische Hürden
  • Spezielle Fachanwendungen erfordern spez. Windowsfunktionen

Kosten

  • pro Client 150.- SFr Erparnis pro Jahr
  • 2000 Clients 300′000 pro Jahr
  • Migration auf Vista wäre mit 4-6 mal höheren Kosten verbunden

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11:13 OpenOffice 3

  • PDF Hyprid möglich (OpenOffice Dokument Embedded in PDF)

probierts selber aus, nichts revolutionäres neues in OOo 3. Etwas besseres Desig, und mehr Funktionen.

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… updates den ganzen Tag durch

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