May 07 2008

AppleTV und ein alter TV…

Manfred Pürro @ 21:19

AppleTV hat einen HDMI und einen Component (3 Chinch Kabel) Ausgang für Video.

Ältere TV haben dagegen SCART und Composite Video-Engänge (meist EIN gelbes Chinch-Kabel). Hier der Grund wieso mir dies nicht vor dem Kauf des AppleTV aufgefallen ist: Composite und Component, sind zwei komplett verschiedene Technologien… die Wörter gleichen sich aber doch sehr. Beim Kauf verwechselte ich also Component mit Composite.

Component hat ein Kabel mit Helligkeitsinformationen (Y Grün) und zwei Kabel mit Farbskalen (blau und rot).

Wenn man nun das grüne Component-Kabel in einen gelben Composite Video-Eingang steckt empfängt der TV die Helligkeitsinformationen des Bildes. Damit erhält man dann ein Schwarz-Weiss Bild auf dem TV.
Da ich den AppleTV eh nur zum Musik hören benutzte hat mich dies nicht gross gestört, Schwarzweiss hatte sogar irgendwie Stil ;-)

Nun könnte der AppleTV aber ja eigentlich noch viel mehr… mittels ein paar Modifikationen kann man daraus eine Super Videothek machen.

Nun SchwarzWeiss ist bei Musik egal, doch bei Kinofilme stört es mich nun doch etwas ;-)

Glücklicherweise kann man eine modifizerte AppleTV Box an seine Bedürfnisse anpassen, dank einer guten Anleitung hat mein AppleTV nun einen Composite Ausgang!

AppleTV Farbig

Es wird also nicht mehr ein Component Signal an die drei Kabel geschickt sonder neu ein Composite Signal an das grüne Kabel.
Der grüne Stecker hinten an dem Gerät der früher die Helligkeitsinformationen von Component ausgab ist nun ein astreiner Composite-Video Ausgang.

Mein 12 jähriger Thomson TV kann also weiterhin im Einsatz bleiben und ich kann auf purzelnde TV Preise und bessere Technologien warten.

Falls jemand Interesse an den Modifikationen hat die den AppleTV in eine Videothek verwandeln werde ich dazu gerne ein “Hacking AppleTV for Dummies” veröffentlichen. Enfach nett drum Bitten :-D

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Apr 21 2008

Fehler Bio-Sprit

Manfred Pürro @ 12:59

Ich muss es hier notieren, damit ich später mal sagen kann: “Wusst ichs doch!”

Momentan ist Bio-Treibstoff in aller Munde. Politiker schwärmen davon und da sie in der öko Welle punkten möchten setzten sie sich dafür ein.

Nur gibt es bei Bio-Treibstoff 2 entscheidende Probleme die ignoriert/vergessen werden.

1. Ökologisch: Bio-Treibstoff bedeuted bloss Treibstoff aus Bio-Masse, aus nachwachsenden Rohstoffen… mit Biologisch im ökologisch umweltfreundlichen Sinne hat es allerdings NICHTS zu tun (was fälschlicherweise imm wieder suggeriert wird). Denn wenn die Verschmutzung bei Anbau, Pflege, Destilation usw… mitgerechnet wird ist es gar schädlicher als das gute alte Erdöl.

2. Sozial: Als Biomasse für Bio-Ethanol werden auch Mais, Weizen usw. verwendet. Durch die steigende Nachfrage verteuern sich so diese lebenswichtigen Nahrungsmittel. Die Ärmsten triffts am stärksten. Meiner Meinung nach ist in einigen Ländern die kritische Masse schon fast erreicht un es wird zu Aufständen kommen.

Alles in allem verursacht Bio-Treibstoff mehr Probleme (Umweltverschmutzung, Hungersnöte, soziale Unruhen) als er löst (Abhängigkeit und Energie-Versorgung). Eine komplette Mogelpackung (wieder mal) die uns als ökologisch sinnvolle Zukungftstechnologie verkauft wird.

Also sagt NEIN zu “Bio”-Ethanol !!!

Weiterführende Links:
the silent tsunami
Mexiko in der Tortilla-Krise
Wikipedia Biodiesel

Kristallkugel:
Die Förderung des BIO-Sprits (wenns denn so weitergeht) wird als grosser Fehler in die Geschichte eingehen!

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Apr 16 2008

Ganz schön grau

Damian Haymoz @ 23:49

Neulich fuhr ich mit dem Zug in den Aargau. In Wirklichkeit fährt ja niemand einfach so in den Aargau. Entweder fährt man durch ihn hindurch oder steigt kurz aus um zu pinkeln. Ich besuchte einen Kollegen, der erst kürzlich seinen Einzug in eine neue Wohnung angetreten hatte. Die zeitaufwendige Anreise, im Vergleich zur Anfahrt mit dem Auto, nahm ich gerne auf mich. Erstens wollte ich auf ein Nehmen-wir-noch-eins nicht verzichten, und zweitens erhoffte ich mir insgeheim, diesen Kanton auf eine andere Weise neu zu entdecken. Denn, «er sei ja schon schön, der Aargau!», sagen die Heimischen. Nur, stimmt das wirklich oder rühren diese Äusserungen von den Überdosen an Auspuffruss her?
Mit zeitverschwenderischem Ergeiz gegen dieses Vorurteil stieg ich also in Dietikon um und erwische gerade noch das blaue Bähnli nach Bremgarten. Nun konnte sie losgehen, die Exkursion in eine unbekannte Landschaft, denkbar voll von fremdartigen Panoramen und mystischen Tempellandschaften. Was mich da wohl alles hinter den grauen Autobahnplanken, hinter all den Rastplätzen erwarten würde?
Gemächlich rollte die BD-Bahn (Bremgarten-Dietikon-Bahn) los. Die Strecke führt über den Mutschellen, wo dem Fahrgast ein Höhenanstieg von zirka 160 Metern bevor steht. Bis nach Bremgarten erwarteten mich knappe, aber sehr wertvolle einundzwanzig Minuten Bahnfahrt. Vier Haltestellen weiter rapportierte ich in mein Logbuch unter Kapitel 9 « ein Leben hinter den Strassen», folgendes: Drinnen; Kaffeeautomat Marke Venezia LX – okay. Draussen; -☹__◗- ! Die Bahnstrecke schlängelt sich nämlich bündig neben einer sogenannten erstklassigen Hauptstrasse den verdammten Mutschellen hoch, dann wieder runter. Zu sehen gab es weder mystische Hügelketten, noch romantische Waldlichtungen oder idyllisch anmutende Meditationswiesen. Gegenteiliges rauschte an mich durch das Bahnfenster heran. Baustellen, Lärmschutzwände, Rennstrassen, Grauköpfe am Streetwalking, überaus überbaute Überbauungen, rollende, teils stehende Blechlawinen, des Bünzlis Gärtli und zu guter letzt eine Werbetafel, die auf den baldigen Rennsportanlass am Mutschellen hinweist. Wahrscheinlich die aargauische Auffassung eines autofreien Sonntages.
Die Hinreise endete daher genau so unglücklich wie das Leben jenes Igels, Höhe Haltestelle Hammergut, verdammt platt. In Bremgarten angekommen, begann ich nach dem Friedhof zu suchen. Nicht etwa meinetwegen, nein, um Himmelswillen! Die Wohnung des oben genannten Junggesellen liegt nun einmal dort in der Nähe. Etwas bizarr kam mir dieses, ganz ansehnliche Städtchen aber dann schon vor. Ich irrte ein wenig durch die menschenleeren Gassen hindurch und wunderte mich darüber, wo sich bloss all die Menschen aufhalten mochten. Da kam mir plötzlich des Rätsels Lösung: Wahrscheinlich fuhren diese gerade mit ihren Autos auf den schönen, erstklassigen Strassen herum.
Später, als ich den ergrauten Wohnblock gefunden hatte, begab ich mich in die wohlbeseelte Wohnung meines daheim gebliebenen Kollegen. Nach der obligaten Besichtigung der Räumlichkeiten fiel die unvermeidliche Frage.
Er: «Und, wie findest du`s hier? »
Ich kippte meinen Schädel nach hinten und spülte die mit CO2 verstaubte Kehle sauber.
Wieder er: «Ich meine abgesehen von meinem neuen Daheim.»
Ich: «Ganz schön.»
Er: «Ehrlich?»
Ich: «Nein. Aber dafür ganz schön grau.»
Der Abend endete übrigens auch ganz schön. Nämlich ganz schön blau.

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Apr 14 2008

Handy Gequatsche nervt?

Manfred Pürro @ 15:55

Na dann hol dir nen GSM-Jammer :-D !!!
Portable Phone Jammer
166 Stutz und der Portable Phone Jammer gehört dir. Damit legst du im Umkreis von 5-10 Metern jedes Handy lahm dass mit GSM 850 / 900 / 1800 oder 1900 MHz funkt. Also alle Handys des Planeten ausser die amerikanischen (die haben mal wieder einen eigenen Standard ;-) ) Und dabei ist das Gerät mit 70g kleiner und leichter als ein handelsübliches Handy.

GSM Jammer Schema
Und wem die 5-10 Meter zuwenig sind, der wird sicher bei phonejammer.com fündigt. Ein Shop der sich nur um Geräte zur Empfangsstörung von Handys kümmert.

Falls jemand nun wirklich so ein Teil bestellt… bitte vorher die Gesetze konsultieren. Im öffentlichem Raum sind die Geräte meist verboten, weil man so im schlimmsten Falle auch einen Notruf verhindern könnte. Wie das ganze in geschlossenen privaten Räumen in der Schweiz aussieht weiss ich jetzt leider nicht…

Aber wär das ganze nicht eine nette Idee für Kinos und Restaurants?

Happy Jamming ;-)

(Update: In der Schweiz sind die Dinger komplett verboten. Egal ob Privat oder Öffentlich! Dank an Dominik für die Info!)

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Apr 12 2008

DRM ist böse

Manfred Pürro @ 16:52

Hier der Beweis, dass DRM einfach kacke ist und mehr schadet als nützt. Vor Jahren habe ich eine meiner Lieblings-CD’s in mp3 umgewandelt…
Nun heute habe ich besagtes Stück per iTunes hören wollen… und was meint iTunes dazu?
iTunes DRM

Was soll dass den? Ich darf nicht?
Auf welcher Grundlage wird denn da enschieden? Ich soll angeben in welchem iTunes Store ich das gekauft habe?

Wie? ist das ernst gemeint? Darf ich jetzt nur noch im iTunes gekaufte Musik abspielen?
Legal selber geripptes ist also nicht erlaubt?

Meine Situation ist nun so: Die geliebte CD, der Band “The Presets” kann ich auf diesem Apfel PC unmöglich hören, denn, da ich sie nicht im Apple Store erworben habe… gibts für mich auch keinen Benutzernamen und Passwort um das Lied freizuschalten.

2 Möglichkeiten hab ich noch:
Apple MacOSX von der Kiste verbannen und durch ein Anwenderfreundliches Linux ersetzen!
… oder ich kauf mir die CD ein zweites mal um sie in iTunes hören zu dürfen…

hmmm… was tu ich da bloss…

Ich glaube mein kurzer OSX Rückfall (ausgelöst durch macbook) ist hiermit beendet…
Ich will wieder ein System, welches mich nicht daran hindert, MEINE EIGENE Musik zu hören…

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Apr 04 2008

Regular Expressions

Manfred Pürro @ 11:28

Wenn man ein Programm schreiben will, welches bestimmte Dinge in einem Text/Sourcecode findet kommt man nicht drumherum sich mit Regular Expressions (RegExp) zu befassen.

Reguläre Ausdrücke (RegExp) sind eine Art um TextMuster zu definieren. Gute Anleitungen dazu gibts hier.

Viele Aufgaben im täglichen Leben eines Entwicklers können mittels RegExp viel eleganter gelöst werden als mit anderen Mitteln. Also schauts euch mal an.

Zum Testen von RegExp kann ich das freie Tool Visual Regexp von Laurent Riesterer wärmstens empfehlen. Da kann man sehr praktisch seine RegExp’s austüfteln…

Visual Regexp

Das Tool ist mit TCL/TK geschrieben (übrigens ne nette Sprache wenn man noch keine Scripting Language im Repertoire hat)

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Mar 31 2008

CCC: Biometrische Pässe

Manfred Pürro @ 14:31

Der CCC hat in Deutschland gerade bewiesen, wie einfach es ist biometrische pässe zu fälschen. (Quelle: CCC Artikel)

Alles was es dazu braucht ist ein Fingerabdruck (z.B. von einem Glas) etwas Holzleim und die Fingerabdruck Bastel-Anleitung des CCC.

Der CCC stellt netterweise auch gleich noch den Fingerabdruck von Herrn Schäuble zur Verfügung damit man sich nicht selber einen organisieren muss. Falls die Aktion gelingt, rennen bald tausende Menschen mit Schäubles Fingerabdrücken im Pass umher… Damit ist dieses Sicherheitsmerkmal Fingerabdruck im Pass natürlich völlig nutzlos geworden, weil es so einfach zu fälschen ist.

Feldtest mit gefälschtem Fingerabdruck im Supermarkt:

Der teure Biometrische Pass (der auch in der Schweiz eingeführt wirs), bringt also kein bisschen mehr Sicherheit, sondern nur noch mehr Überwachung. Bisher mussten ja nur Verbrecher Fingerabdrücke abgeben. Unsere Politiker möchten nun von allen Bürgern welche haben, da ja schliesslich alle potentielle Verbrecher sind.

Ich bin dagegen. Auch Poilitiker sind potentielle Verbrecher, und desshalb sollte man ihnen nicht allzuviel von sich preisgeben ;-)

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Mar 26 2008

Gedankenanstoss: Medien

Manfred Pürro @ 10:47

Die verschiedenen Medien bestimmen unser Bild der Welt, doch wer bestimmt innerhalb der Medien die Themen?

Sind wir überhapt in der Lage die Wahrheit zu erkennen?

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Mar 20 2008

c64 sound

Manfred Pürro @ 2:06

Kennt ihr noch die alten c64 sounds? nennt mich einen Freak aber da werde ich nostalgisch. … sogar geiler elektro lässt sich damit machen ;-)

Sounds gibts von The High Voltage SID Collection

und zwar im original c64 .sid format! :-D ok die meisten wird das jetzt nicht begeistern aber einen Mac Sid Player habe ich sehr eifach gefunden. Für andere Systeme einfach selber suchen

:-D

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Mar 13 2008

Flugüberwachung

Manfred Pürro @ 11:56

Ein Projekt von ETH Studenten stellt den CH Flugverkehr (aus sicherheitsgründen nur beinahe) in Echtzeit dar.
Sehr interessant und sicher einen Blick wert.

Flugverkehr

Das ganze wurde mittels Google Maps und Ajax realisiert.

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